Freier an den Internet-Pranger?
September 30, 2010 on 2:32 pm | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertUm Freier an der Kurfürstenstraße abzuschrecken, sollen deren Fotos ins Internet gestellt werden.
Politiker von CDU und SPD in Tempelhof-Schöneberg wollen vom Bezirksamt prüfen lassen, “ob es rechtlich möglich ist, die Autonummern und/oder Bilder von Kunden sexueller Dienstleistungen zu erfassen” und “auf einer öffentlichen Internetplattform für alle Interessierten zur Verfügung zu stellen”. Ein entsprechender Antrag wurde bei Gegenstimmen der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung am Mittwoch angenommen.
Prostitution sei keine Straftat und als Beruf seit Jahren anerkannt, sagte Grünen-Fraktionschef Jörn Oltmann. Bürgermeister Ekkehard Band (SPD) hat sich bislang noch nicht geäußert.
Berlins Datenschützer erfuhren erst danach von dem Vorhaben. “Nach unserem ersten Eindruck ist das unzulässig”, sagte Anja-Maria Gardain, Sprecherin des Beauftragten Alexander Dix, im Tagesspiegel. Falls Dix nicht vom Bezirk zu Rate gezogen werde, werde er sich selbst einschalten.
An der Schöneberger Kurfürstenstraße liegt der größte Straßenstrich Berlins, der immer wieder für Ärger gerade bei Anwohnern sorgt.
Der Antrag der CDU sah zunächst keine Veröffentlichung von Fotos vor. Dies wurde erst von SPD-Vertretern vorgeschlagen. Man habe kaum Möglichkeiten, auf Anwohnerbeschwerden zu reagieren, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Rald Olschewski. Daher bleibe nur die Regulierung “über die Nachfrageseite”.
Der SPD-Bezirksvorsitzenden Margrit Zauner geht es ihrer Aussage zufolge nicht um einen “Pranger”. Dennoch sollten die Freier “reflektieren, was und wie sie es kaufen”.
In Tschechien werden bereits Autos fotografiert, in die Prostituierte steigen. Die Bilder werden von der Polizei veröffentlicht: allerdings anonymisiert.
(Quelle: bz-berlin.de)
Raub im Bockhorner Rotlichtmilieu
September 28, 2010 on 4:55 pm | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertBockhorn – Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Montag nach mehreren Tätern gefahndet, die zuvor zwei Frauen und einen Mann in einem Haus in der Grabsteder Straße in Bockhorn-Kreyenbrok ausgeraubt hatten. Die Täter erbeuteten Bargeld in unbekannter Höhe, zwei Laptops (Mini-Computer) und ein Mobiltelefon.
Bei dem Gebäude handelt es sich nach Polizeiangaben um einen Betrieb, in dem Frauen der Prostitution nachgehen. Sie waren in den frühen Morgenstunden des Montags von mehreren Männern überfallen worden.
Eine der jungen Frauen war dann zu Nachbarn gerannt und ließ von dort gegen 6.15 Uhr die Polizei anrufen. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Offenbar waren die Männer unbehelligt in das Haus gelangt. Sie hatten sich als Kunden ausgegeben.
Die Polizei hatte umgehend eine Fahndung nach den Tätern eingeleitet, an der auch Beamte eines Sondereinsatzkommandos beteiligt waren. Da am Morgen noch nicht zweifelsfrei feststand, ob sich die Täter noch im Objekt befanden, setzte die Polizei „zur Umstellung des Tatobjektes sowie zu Fahndungszwecken eine größeres Aufgebot von Einsatzkräften ein. Hierbei handelte es neben Polizisten aus Wilhelmshaven auch um Spezialkräfte, die vorsorglich angefordert wurden“, sagte Polizeisprecher Markus Wallenhorst von der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland.
Zeitweise hatte die Polizei auch die Grabsteder Straße ab Kreuzung Bundesstraße 437 in Richtung Grabstede abgesperrt. Da die Geschädigten nicht muttersprachlich Deutsch sprechen, war die Aufklärung des Sachverhalts für die ermittelnden Polizisten zunächst nicht einfach. Bei den Opfern handelt es sich um zwei Frauen sowie einen Mann aus Osteuropa. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
(Quelle: nwzonline.de)
Prostituierte erwürgt: Lebenslange Haftstrafe
September 24, 2010 on 8:46 am | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertHagen – Er hatte geleugnet bis zum Schluss, doch die Indizien waren zu erdrückend: Der Mörder einer Prostituierten ist gestern vom Schwurgericht Hagen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Richter sind davon überzeugt, dass der 27-Jährige die aus Nigeria stammende Frau am 24. Januar in ihrem Zimmer im Hagener Bordellviertel erwürgt hat, um sie zu berauben. Er sei zunächst zum Schein auf das Angebot der Prostituierten eingegangen und habe sie dann plötzlich angegriffen, hieß es im Urteil. “Es ging nur um Geld und Wertgegenstände”, so der Vorsitzende Richter Frank Schreiber. Die Polizei hatte später am Tatort und an der Kleidung der Leiche DNA-Spuren des Angeklagten sichergestellt. Nach Ansicht des Hagener Schwurgerichts steht darüber hinaus fest, dass der 27-Jährige schon im Oktober 2009 in Dortmund eine ganz ähnliche Tat verübt hat. Auch dabei wurde eine afrikanische Prostituierte gewürgt und anschließend beraubt. Der Überfall war erst nach dem Mord in Hagen mit dem Angeklagten in Verbindung gebracht worden. Die Dortmunderin überlebte wohl nur deshalb, weil sie sich tot stellte. Wegen dieser Tat droht dem 27-Jährigen demnächst noch ein weiterer Strafprozess am Landgericht Dortmund. Dann könnte es für ihn um die Verhängung der Sicherungsverwahrung gehen.
(Quelle: welt.de)
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