Straßenstrich: Ärger um den Sperrbezirk
Januar 24, 2009 on 10:58 am | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertAnfang Dezember hatte EXPRESS zum ersten Mal drüber berichtet: Direkt neben dem Sperrbezirk in der Siemensstraße präsentieren sich Prostituierte.
Sehr zum Ärger von Firmenchef Horst Breidenbach und Sohn Holger. Denn ausgerechnet die Parkplätze des Elektro-Fachgeschäfts hatten sich die Huren für Anbahnungsgeschäfte ausgesucht.
Damals hatte die Stadt gesagt, dass sie die Situation beobachte, aber erst was tun könne, „wenn der Jugendschutzt gefährdet“ sei. Jetzt, fünf Wochen später, platzt den Breidenbachs der Kragen. Sie fordern die Stadt Bonn auf, „sofort und ohne Verzögerung“ die Siemensstraße zum Sperrbezirk zu erklären.
Und zwar „im Interesse des Kindergartens, der Einrichtung Gesellschaft für soziale Dienste, aller Anwohner und Gewerbetreibenden“.
Und es gibt eine Einladung an OB Bärbel Dieckmann: „Sie sollten es wenigstens einmal gesehen, nein erlebt haben, wie hübsch es anzusehen ist, wenn vor unserem Geschäft (…) Frauen flanieren und auf eine aggressive Art vorbeifahrende Autofahrer heranwinken und außerdem unsere Kunden anmachen“.
Deutliche Worte der Firmeninhaber, die seit 1974 ein Geschäft in Bonn haben. Reaktion der Stadt: „Die Stadt kann die Siemensstraße nicht zum Sperrbezirk erklären, dass kann nur der Regierungspräsident“, so Elke Palm vom Presseamt.
„Aber unser Stadtordnungsdienst ist vor Ort, wird die allgemeine Sicherheit und Ordnung wiederherstellen. Wir versuchen durch Platzverweise gegen die Ansammlung vorzugehen.“ Außerdem soll bis April ein neuer Standort für den Straßenstrich gefunden sein.
(Quelle: express.de)
Stadt soll stärker gegen Prostitution vorgehen
Januar 22, 2009 on 12:23 pm | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertBeschwerden von Anwohnern – Grüne kritisieren Verkauf von städtischen Immobilien im Leonhardsviertel
Stuttgart – Einige Krisensitzungen zur Situation des Leonhardsviertels hat es im vergangenen Jahr schon gegeben. Immer mehr Anwohner und auch Gewerbetreibende beschweren sich darüber, dass die Prostitution in dem Viertel zunimmt. Die Grünen verlangen nun von der Stadt, stärker gegen das Sexgewerbe vorzugehen.
„Der Verkauf verschiedener Gebäude im Besitz der Stadt beziehungsweise der SWSG im Quartier zwischen Katharinen-, Wilhelms-, Hauptstätter und Pfarrstraße war ein Fehler“, sagt Silvia Fischer von den Grünen. Zwar hat die Stadt den neuen Eigentümern zur Auflage gemacht, dass in den Gebäuden kein Sexgewerbe angesiedelt werden darf, die sogenannte Dirnenklausel. Eingehalten wurde dies aber nicht immer. Zurzeit schwelt ein neuer Fall. „Es gibt Vermutungen, dass versucht wird, in einem Gebäude an Prostituierte zu vermieten“, weiß Thomas Zügel vom Liegenschaftsamt der Stadt. Gerüchte gehen um, der Eigentümer versuche, die jetzigen Mieter rauszuekeln. Ein klärendes Gespräch bei der Stadt gab es, allerdings wurde darüber Stillschweigen vereinbart.Generell hat die Zahl der gemeldeten Prostituierten in Stuttgart zugenommen. Diese gehen ihrer Arbeit zwar bei weitem nicht nur im Leonhardsviertel nach, doch kommen von dort viele Beschwerden. Wirte und Ladenbesitzer klagen über Müll, Anwohner vor allem über den zunehmenden Lärm in der Nacht. „Das Leonhardsviertel ist ein Quartier mit vielfältigen Nutzungen: Wohnen, Handwerk, Kleingewerbe und gewissen Vergnügungsstätten“, so Fischer. Das Rotlicht werde und wolle man natürlich nicht herausbekommen, es solle aber nicht überhand nehmen. Die Stadt müsse deshalb steuernd eingreifen. Zunächst solle die Stadt keine Immobilien mehr verkaufen, stattdessen sollen verträgliche Nutzungen dafür gefunden werden. Viele davon gibt es jedoch nicht mehr, laut Zügel besitzt die Stadt noch zwei Gebäude im Viertel. Da das Leonhardsviertel als Sanierungsgebiet ausgewiesen ist, hat die Stadt außerdem ein Vorkaufsrecht, wenn Immobilien auf den Markt kommen. Dieses Recht solle öfter ausgeübt werden, fordern die Grünen. Die Strategie „Aufkaufen und austrocknen“ habe es schon unter dem früheren OB Manfred Rommel gegeben, weiß Zügel. Funktioniert habe das allerdings nicht. „Man sitzt dann auf Gebäuden, die man möglicherweise nicht vermieten kann.“Leicht ist es nicht, die Gebäude im Viertel sinnvoll und anwohnerverträglich zu nutzen. Denn mit normalen Wohnungen ist weit weniger verdient als bei der Vermietung ans Sex-Gewerbe. So wurde das Haus, in dem früher das Spielzeugmuseum untergebracht war, zwar an einen Investor mit hehren Absichten verkauft. Das Vorhaben von studentischem Wohnen jedoch scheiterte, der Investor gab auf und verkaufte wieder.Um den Druck des Sexgewerbes aus dem Viertel zu nehmen,, würden die Grünen notfalls in einem Gewerbegebiet an anderer Stelle der Stadt ein Laufhaus akzeptieren. Dass das schwierig ist, weiß Fischer. „Die heiße Kartoffel will keiner in die Hand nehmen.“
(Quelle: ez-online.de)
Mehr als 20 Huren bieten in Wohnungen Sex
Januar 21, 2009 on 11:40 pm | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertWOLFSBURG. Wohnungsprostitution bleibt in Wolfsburg ein heißes Eisen. Zurzeit versucht die Verwaltung zu verhindern, dass sich im Schlosserhof Prostituierte ansiedeln.
Gestern empfahl auch der Ortsrat Stadtmitte die gewünschte Veränderungssperre. Mit ihr ließe sich verhindern, dass zwei weitere Wohnungen für das horizontale Gewerbe genutzt werden. Entsprechende Anträge liegen seit geraumer Zeit vor.
Ortsbürgermeister Frank Roth ist die Situation im Handwerkerviertel bekannt. “Nach Aussagen der Anwohner konzentriert sich das da”, sagt er. Dies lasse sich auch anhand der in einschlägigen Inseraten angegebenen Telefonnummern nachvollziehen. Roth: “Es ist fünf vor zwölf. Die Stadt sollte sich Gedanken machen, weil auch die Unternehmer leiden.” Roth würde sich wünschen, dass Prostitution nicht ausgerechnet in der Stadtmitte, sondern in den Randgebieten stattfindet.
Das ist nach Angaben von Polizeisprecher Sven-Marco Claus nicht der Fall. Seines Wissens bieten im gesamten Stadtgebiet mehr als 20 Frauen in Privatwohnungen ihre Dienste an – und zwar vornehmlich in der Seilerstraße, in der Schulenburgallee, am Hansaplatz und am Rabenberg. Regelmäßig schauen Polizisten vorbei, um sicherzugehen, dass die Frauen nicht zur Prostitution gezwungen werden, und um sie vor den Risiken zu warnen. Denn in einer Privatwohnung laufen sie laut Claus eher Gefahr, Opfer von Gewalttaten zu werden, als dies in Bordellen der Fall wäre.
Nach Angaben von Ordnungsamtsleiter Friedhelm Peter haben sich die Konflikte mit Anwohnern seit dem vergangenen Jahr beruhigt. “In den letzten Wochen hatten wir keine Proteste mehr”, sagt Peter. Er betont, dass Prostitution im Gegensatz zu Zuhälterei nicht verboten ist. Im übrigen lasse sich das Handwerkerviertel trotz gewisser negativer Entwicklungen noch lange nicht mit einem herunter gekommenen Bahnhofsviertel samt Kriminalitätsproblem vergleichen.
(Quelle: newsclick.de)
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