Kirchtrudering: Razzia im Rotlichtmilieu
September 30, 2008 on 2:58 pm | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertMünchen – In der Nacht auf Sonntag hat die Polizei in einem Münchner Club eine Razzia durchgeführt. Zu dieser Zeit vergnügten sich dort 67 Gäste und 30 Prostituierte.
Grund für die Razzia: Die Münchner Betreiber dieses Bordells sollen Frauen zwingen, Oralverkehr ohne Kondom anzubieten.
Die Club-Chefs, ein 48-Jähriger aus dem Raum Augsburg und ein 73-jähriger Nürnberger befragen ihre Gäste nach deren Zufriedenheit. Unzufriedene Freier, die von Prostiuierten Oralverkehr mit Kondom erhalten hatten, bekommen ihr Geld zurück. Nur Frauen, die mit diesem “Kundenservice” einverstanden sind, dürfen in dem Club arbeiten.
Für die Münchner Staatsanwaltschaft erfüllt dieses Geschäftsgebaren den Tatbestand der dirigierenden Zuhälterei, da die Frauen nicht frei über die Ausübung der Prostitution entscheiden können.
Elf Prostituierte wurden wegen des Verdachts der Strafvereitelung zugunsten der beiden Betreiber vorläufig festgenommen. Außerdem wurden 79.000 Euro beschlagnahmt.
(Quelle: tz-online.de)
Prostitution bei StudiVZ?
September 16, 2008 on 1:19 pm | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertImmer mehr Studentinnen suchen in der Community StudiVZ nach Freiern, um ihr Studium zu finanzieren. Das berichtet das Nachrichten-Magazin „Focus“ in seiner aktuellen Ausgabe. In Gruppen wie „Taschengeld gegen Sex“ knüpfen sie Kontakt mit potentiellen Kunden und verabreden sich dort zum Schäferstündchen in der realen Welt.
„In den ersten Semestern habe ich mich mit Putz- und Nachhilfejobs durchgeschlagen. Seit ich Studiengebühren in Höhe von 720 Euro pro Semester zahlen muss, komme ich so nicht mehr aus,“ erzählt eine 26-jährige Teilzeit-Prostituierte dem Nachrichten-Magazin „Focus“.
Doch es sind nicht nur Geldsorgen, die junge Frauen zur Prostitution bringen. Häufig ist es auch einfach die Suche nach einem Abenteuer.
Diese Suche nach dem Kick kann böse enden: „Es gibt von Jahr zu Jahr mehr Sexualstraftäter, und die wissen genau, wie sie im Internet das Vertrauen der Mädchen erwecken,“ warnt der Sexualtherapeut Reinhold Munding.
Unangenehm wird es auch, wenn Menschen auf die Anzeigen stoßen, die davon besser nichts wissen sollten. Besonders im Arbeitsleben können freizügige Fotos und eindeutige Angebote unangenehme Konsequenzen haben.
Solche Sex-Gruppen verstoßen gegen die Regeln von StudiVZ. Wird eine gemeldet, löschen die Betreiber die Gruppe und die Profile der Mitglieder sofort. Langfristig hilft das allerdings nicht: Oft tauchen sie nach kurzer Zeit unter neuem Namen wieder auf.
(Quelle: bild.de)
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