Amsterdam will Rotlicht-Fenster aufkaufen
September 22, 2007 on 6:11 am | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertAmsterdam. Die Stadt Amsterdam will in ihrem Rotlichtbezirk aufräumen. Der Stadtrat beschloss am Donnerstag, dem Rotlicht-König Charles Geerts für 15 Millionen Euro 51 Fenster, in denen sich Prostituierte zur Schau stellen, abzukaufen und dort Wohnungen oder Geschäfte einzurichten. Ein Investor soll die Gebäude mit Hilfe der Stadt erwerben. In dem von den Niederländern «Wallen» genannten Rotlichtbezirk mieten Prostituierte für ein paar hundert Euro die Fenster, um sich den Kunden anzupreisen. Jedes Fenster wird meist von mehreren Frauen täglich genutzt. Prostitution ist in den Niederlanden seit sieben Jahren legal, dennoch habe sich seither einiges verändert, sagte Bürgermeister Job Cohen. «Das Gesetz wurde für freiwillige Prostitution geschaffen, aber heutzutage hört man nur noch von Menschenhandel, Ausbeutung und anderen kriminellen Aktivitäten.»
Prostituierte scheitert mit Klage vor Menschenrechtsgericht
September 11, 2007 on 5:21 pm | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertStraßburg (AFP) – Eine französische Prostituierte ist beim Europäischen Gerichtshof in Straßburg abgeblitzt. Die 54-Jährige hatte sich über Nachzahlungsforderungen der französischen Sozialkasse URSSAF in Höhe von 40.000 Euro für die Jahre 1991 bis 1999 beschwert. Wegen dieser Forderungen sei sie gezwungen gewesen, sich weiter zu prostituieren, hatte die Frau geltend gemacht. Nach eigenem Bekunden wollte die Frau ihr Metier eigentlich bereits im Sommer 1990 an den Nagel hängen, woran sie die Beitragszahlungen jedoch gehindert hätten. Damit sei sie Opfer einer “unmenschlichen und entwürdigenden Behandlung” durch den Staat geworden.
Der Gerichtshof ließ diese Argumente nicht gelten. Die Kasse habe von der Französin nie gefordert, dass sie sich weiter prostituiere, hieß es am Dienstag in dem Urteil. Im übrigen seien ihr Zahlungserleichterungen angeboten worden. Die Frau sei auch den Beweis dafür schuldig geblieben, dass sie keine andere Möglichkeit als die Prostitution gehabt habe, um Geld für die Nachzahlungen zu verdienen.
26-Jähriger wollte im Pascha Feuer legen
September 10, 2007 on 8:51 pm | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviertDer Teppich verkokelt, der Fußboden beschädigt, eine Wand rußgeschwärzt – zahlreiche Prostituierte und Kunden des Großbordells „Pascha“ an der Hornstraße sind in der Nacht zu Montag nur knapp einem Brandanschlag entkommen. Ein 26-Jähriger hatte versucht, im Eingangsbereich fünf Liter Benzin und fünf Molotow-Cocktails in Brand zu setzen. „Trotz mehrerer Versuche gelang ihm dies nicht“, berichtete Polizeisprecher Christoph Gilles. Der Anwalt des „Pascha“ spricht von versuchtem Mord. „Die Menschen waren in größter Gefahr“, sagte Uli Rimmel.
Nach Polizeiangaben war der 26-jähriger mutmaßliche Täter „mit dem Service nicht zufrieden“, so Gilles. Der Kunde habe von der Prostituierten Sex ohne Kondom verlangt, dies lehnte die Frau ab. „Beide wurden anschließend von Mitarbeitern des Hauses befragt. Schon dabei ging der Gast der Frau an den Hals“, erklärte Anwalt Rimmel. Der 26-Jährige wurde des Hauses verwiesen und kam in der Nacht zum Montag gegen 2 Uhr wieder – mit zehn Mann Unterstützung.
Zunächst unbeobachtet, schüttete der 26-Jährige Benzin aus und stellte die Molotow-Cocktails in den Eingangsbereich zur Tabledance-Bar. „Irgendwann haben die Türsteher von dem Aufruhr vor dem Laden erfahren und konnten Schlimmeres verhindern“, berichtete Rimmel weiter. Mit seinen Komplizen lief der verhinderte Brandstifter davon, er wurde später allerdings von Polizei und Türstehern „eingefangen“, sagte Gilles. Der 26-Jährige und zwei weitere mutmaßliche Mittäter kamen ins Polizeigewahrsam und wurden gestern vernommen. Davor musste der 26-Jährige allerdings im Krankenhaus verarztet werden. „Bei der Auseinandersetzung hat der Mann Verletzungen erlitten“, so Gilles. Auch die Türsteher mussten sich im Präsidium zu dem Vorfall äußern.
(Quelle: rundschau-online.de)
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