Was Prostituierte zahlen müssen

Juli 21, 2007 on 12:06 pm | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviert

Pauschal 15 € Einkommen- und Umsatzsteuer pro Arbeitstag. Demnächst soll dies auf 25 € angehoben werden. Hinzu kommen 6 € Vergnügungssteuer.

Wer nicht auf dem Straßenstrich anschafft, muss ein Zimmer anmieten: 150 € werden in gut besuchten Groß-Laufhäusern,100 in kleinen Clubs und Bordellen fällig. Häufig müssen die Damen sich an den Kosten für Inserate, Kondome, Waschdienst usw. beteiligen.

Eine Prostituierte: „Der Liebeslohn der ersten vier Freier am Tag geht weg. Ab dem fünften verdiene ich, ab dem achten Kunden lohnt es sich finanziell eigentlich erst. Aber wann habe ich die schon?“

(Quelle: express.de)

Prozess um getötete Prostituierte: Schlusswort unter Tränen

Juli 19, 2007 on 6:16 am | In HUREN NEWS | Kommentare deaktiviert

Die Spannung steigt: Entweder verlässt Willi Z. (60), der Mann, der vor 22 Jahren in der Hartungstraße (Rotherbaum) eine Prostituierte mit 28 Messerstichen tötete, das Gericht als freier Mann, weil ein möglicher Totschlag verjährt ist. Oder er wird wegen Mordes verurteilt, muss für lange Zeit ins Gefängnis. Ein Urteil soll am 26. Juli verkündet werden.

“Ich bin kein Mörder”, sagte der frühere Verlagsangestellte, der längst ein bürgerliches Leben mit einer Lehrerin in Bayern führt, gestern mit tränenerstickter Stimme in seinem Schlusswort. “Viele Menschen werden sich fragen, wie man mit so einer Schuld leben kann. Man versucht, die Erinnerung ständig zu unterdrücken. Es gelingt nicht.” Er bedauere die Tat “von tiefstem Herzen”. Nach der Staatsanwaltschaft hatte gestern auch die Verteidigung Freispruch für den Angeklagten gefordert. Die Anwälte sagten, bei der Tat handele es sich um einen nach 20 Jahren verjährten Totschlag. Die Verteidiger betonten, dass sich nach fast 22 Jahren kein komplettes Bild des Tatablaufs rekonstruieren lasse. “Das Beweisprogramm war spärlich.” Zwischen dem Opfer und ihrem Mandanten habe sich ein Verhältnis entwickelt, das weit über das übliche Maß zwischen Prostituierten und Kunden hinausging. Mit der Forderung nach einer gemeinsamen Zukunft habe die damals 36 Jahre alte Peruanerin den Angeklagten unter Druck gesetzt. Als sie am 27. November 1985 drohte, “dann erzähle ich alles deiner Frau, dann verlierst du auch deinen Sohn”, sei er in Panik und Angst geraten und habe aus einer emotionalen Drucksituation zugestochen. Der Sachverständige habe bei der Obduktion nicht sicher feststellen können, “ob die ersten Stiche in Rücken oder Halsschlagader erfolgten.” Damit sei ein Heimtücke-Mordmerkmal nicht nachweisbar. “Es gibt keine eindeutigen Indizien und Beweise, die eine Verurteilung wegen Mordes rechtfertigen.”

(Quelle: abendblatt.de)

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